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Sonntag, 13. Dezember 2015

Zeitung "Südostschweiz am Sonntag" mit grossem Bericht zu Aroser Derbysieg

Die "Südostschweiz am Sonntag" berichtet ausführlich über das Bündner Derby. Journalist Jürg Sigel sieht im EHC Arosa den verdienten Sieger.

Derby ohne jegliche Spannung

Mit dem EHC Arosa gewinnt die klar bessere Mannschaft das Eishockey-1.-Liga-Derby gegen Chur Mit 4:2 Toren hat der EHC Arosa den EHC Chur gestern bezwungen. Es war ein hochverdienter Sieg für die Schanfigger, der noch höher hätte ausfallen können. Der Stadtklub erwachte erst im Schlussdrittel – zu spät.

Gross waren die Erwartungen gewesen. Beide Fan-Lager hatten sich ein spannendes Derby erhofft, ein packendes Spiel. Unterhaltsam war es, die Spannung hingegen fehlte. Schon nach neun Zeigerumdrehungen, als Andri Kessler herrlich zum 1:0 für Arosa traf, musste der Churer Anhang Schlimmes befürchten. Denn bis auf die ersten vier Minuten hatte das Heimteam nicht überzeugt und tat dies auch in der Folge nicht. Dabei hatte vor dem Anpfiff im Lager der Churer insofern noch grosse Zuversicht geherrscht, als mit Claudio Engler, Roland Durisch und Andi Camichel gleich drei zuletzt verletzt gewesene Verteidiger zurückkehrten.
Auf dem Eis war davon allerdings nichts zu spüren. Und als Nando Jeyabalan im zweiten Drittel nur 19 Sekunden benötigte, um den zweiten Aroser Treffer zu markieren, hatte Churs Anhang früh jede Hoffnung verloren. Tatsächlich: Michael Loosli (25.) und nochmals Jeyabalan (36.) sorgten dafür, dass sich die Gäste bereits vor Beginn der letzten 20 Minuten des Sieges sicher sein durften.

(Zu) viele Ausfälle – die Kräfte schwinden

Was am Dienstag bei der Heimniederlage gegen Biasca festgestellt wurde, bestätigte sich gestern. Die zahlreichen Ausfälle in den vergangenen Wochen haben beim EHC Chur die Kräfte schwinden lassen. Und inzwischen lassen sich nicht mehr alle Abwesenden einfach so ersetzen. Die Kreativität eines Manuel Holenstein beispielsweise fehlte im Derby an allen Ecken und Enden. «Aber wir dürfen nicht immer der Verletztenliste die Schuld geben, wenn es nicht läuft», meinte Churs Sportchef Andy Grothenn, nachdem der Stadtklub auch die fünfte Partie gegen ein Top-4-Team verloren hatte. «Einmal muss man eine solche Begegnung auch mal gewinnen», so Grothenn.
Gestern war Chur weit davon entfernt. Oder krass ausgedrückt: Es war völlig chancenlos. Würde man dies jedoch nur mit dem eigenen schwachen Auftritt zu erklären versuchen, wäre Arosas Leistung damit nicht richtig gewürdigt. Die Schanfigger liessen nämlich gar nie zu, dass der Gegner auf Touren kam. Was Arosa auch tat, es war gut und einfach besser als das, was die Churer zu bieten hatten. Abgeklärt spielten die Besucher. Ruhig warteten sie auf ihre Chancen. Und hatten sie solche, wurde nicht lange gefackelt. 

Spätes Aufbäumen

Irgendwann begann dann aber auch der EHC Chur besseres Eishockey zu spielen. Und irgendwann war der starke  Gianluca Hauser doch bezwungen. Dario Gartmann hatte die Scheibe am Aroser Schlussmann vorbeigebracht (47.). Danach hatten die Einheimischen sogar eine recht gute Phase, in welcher Dani Peer gar noch auf 2:4 verkürzte. Doch das Aufbäumen kam viel zu spät, als dass eine Wende noch möglich gewesen wäre. 
Schon beim ersten Aufeinandertreffen in der laufenden Meisterschaft hatte sich Arosa beim 8:4-Erfolg als die bessere Mannschaft erwiesen. Gestern wiederholten sich die Geschehnisse, womit Chur Gefahr läuft, die Qualifikation auf dem vierten Rang zu beenden. Das hätte zwar bloss zur Folge, dass die Kantonshauptstädter auswärts in die obere Masterround starten müssen. Es zeigt aber auch, dass Chur wieder nicht mehr auf Kurs ist – im Gegensatz zu Arosa. (js)

Symbolbild (google.com)


NÄCHSTES HEIMSPIEL: Mittwoch, 16.12.2015, 20.00 Uhr, Schweizer Cup: EHC AROSA - EC Wil
Ticketreservationen: sekretariat@ehc-arosa.ch

- VORMERKEN: 28. Dezember 2015: EHC AROSA-Zeitreise
- SPONTAN-UNTERSTÜTZUNG für EHC AROSA: Meine Durchsage, Mein Puck, Mein Powerplay, Mein Match:



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