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Samstag, 11. Juni 2016

1. Liga - Alles wieder anders

Die 1. Liga Ostgruppe wird überraschend neu zusammengesetzt. Um die Einführung der Swiss Regio League nicht zu gefährden, lässt Swiss Ice Hockey die GDT Bellinzona in der kommenden Saison in der Zentralgruppe antreten. Der Entscheid hat Konsequenzen bezüglich Einnahmemöglichkeiten der Clubs und zukünftigen Meisterschaftsbetrieb in der 1. Liga und der Swiss Regio League.

Mit einem Mail und ohne Vorankündigung wurde den 1. Liga Clubs Ost am Freitagabend mitgeteilt, dass die Ostgruppe in der kommenden Saison nur noch aus 11 Mannschaften bestehe. Somit hat jeder Verein in der Qualifikation statt wie angekündigt 33 Partien nur noch 30 Matches zu bestreiten. Der EHC Arosa hat dadurch mindestens 2 Heimspiele weniger als geplant und diese fehlen nun gegenüber dem Budget. Zusätzlich ärgerlich ist, dass die beiden Heimspiele in die Hochsaison in Arosa gefallen wären.

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Bellinzona wird in die Zentralgruppe "transferiert", weil in jener Gruppe zu wenig Interesse von Vereinen an einer Teilnahme an der Swiss Regio League herrscht. Damit ist bereits vor dem ersten Meisterschafts-Puckeinwurf klar, dass Bellinzona und die drei weiteren Bewerber aus der Zentralgruppe definitiv und "gratis" in die SRL aufsteigen werden. Bellinzona hat angeblich selber nach einem Gruppenwechsel angefragt und wurde innert kürzester Zeit durchgewunken.

Weil kaum 2. Liga-Vereine in die 1. Liga aufsteigen wollen, werden die drei 1. Liga-Gruppen jene Mannschaften, die in der Swiss Regio League mitspielen werden, nicht kompensieren können. Daher werden die zukünftigen 1.Liga-Gruppen auf die Meisterschaft 17/18 hin gezwungenermassen wohl nur noch aus acht Teams bestehen.

Mit der Reduktion auf 11 Teams in der 1.Liga Ost wurde neu auch bestimmt, dass es in der kommenden Meisterschaft keinen Absteiger geben wird. Die Abstiegsrunde fällt weg und für die Mannschaften auf den Plätzen 9-11 ist die Meisterschaft bereits nach der Qualifikation zu Ende. Neben der Ost- ist nun auch die Zentralgruppe in der Saison 2016/2017 mit einer ungeraden Anzahl an Clubs bestückt.

Die vier Erstrangierten nach der Qualifikation steigen in die Swiss Regio League auf, sofern sie ein entsprechendes Gesucht eingereicht haben und dieses bewilligt wurde. Sollte sich unter den ersten vier ein Club befinden, der nicht in die Swiss Regio League will, kommt der Nächstplatzierte zum Zuge. Einem möglichem Regionalmeister Ost, der nach der Qualifikation z.B. auf Rang 5 klassiert war, wird der Aufstieg verwehrt (bei keinem Verzicht eines Clubs auf den Rängen 1-4).

In der neu zusammengestellten Ostgruppe haben anfangs Jahr sieben Vereine ihr Interesse an der Swiss Regio League angemeldet. Ob diese sich dann auch alle für die Swiss Regio League bewerben, ist offen.
    
Die Swiss Regio League soll zwar nach wie vor auf die Saison 2017/2018 hin eingeführt werden, allerdings haben die kritischen Stimmen von Seiten der Clubs in der 1. Liga Ostgruppe an den zuletzt in Biasca und Schruns abgehaltenen Versammlungen markant zugenommen. Die Gründe dafür sind vielseitig. Weiterhin sind ganz entscheidende Fragen nicht geklärt. Den Clubs wird mehr und mehr bewusst, dass die geplante Swiss Regio League keine neuen Einnahmequellen bringt, aber auf der Ausgabenseite sie wohl mit mehreren Hunderttausend Franken zusätzlich belastet. In der Zentral- und Westgruppen waren die Vereine gegenüber der Swiss Regio League seit je her kritischer eingestellt.


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