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Dienstag, 21. Juni 2016

Stellungnahme EHC Arosa zu verschiedenen aktuellen Themen

Der EHC Arosa wurde in den letzten Tagen von Seiten Sponsoren und Fans auf Grund von gefällten Entscheidungen der Nationalliga und der Regio League mit vielen Fragen konfrontiert. Dem EHC Arosa ist es ein Anliegen, dass alle seine Partner die Gedankengänge des Clubs kennen und nimmt daher zu den verschiedenen Themenbereichen Stellung.

Wechsel Bellinzona in Zentralgruppe
Überraschend wurden die 1. Liga Clubs der Ostschweizer Gruppe vor zehn Tagen per Mail informiert, dass die GDT Bellinzona bereits in der kommenden Saison neu in der Zentralgruppe mitspielt. Der EHC Arosa wie die meisten anderen 1. Liga Ostclubs sind gemäss Aussagen deren Clubvertreter verärgert über diesen Entscheid. Die Rahmenbedingungen in einer Liga, anderthalb Monate nach Beginn des Geschäftsjahres ohne Not zu ändern, wirft alle Planungen über den Haufen und bringt die Clubs in Schwierigkeiten.

Der Wechsel hat finanziell massive Konsequenzen. Je nach dem wie der EHC Arosa in der Qualifikation abschneidet, hat er 2-7 Heimspiele weniger. Was dies auf Einnahmeseiten bedeutet, braucht nicht weiter erläutert zu werden.

Der EHC Arosa hat den für den Entscheid verantwortlichen Personen konkrete Fragen wie auch eine Stellungnahme zukommen lassen. Die erhaltenen Antworten sind für den EHC Arosa unbefriedigend.

Modus
Wie ein Gremium entschieden hat, steigen die ersten vier rangierten Clubs der Qualifikation 2016/2017 in die zukünftig geschaffene Swiss Regio League auf. Wer zum Beispiel als 5. nach der Qualifikation den Ostschweizer Meistertitel holt, verbleibt in der 1. Liga und steigt, trotz maximalem Erfolg, somit gar eine Liga ab. Der EHC Arosa wertet diesen Modus als Farce. Er entbehrt jeglichem sportlichem Gedankengut und macht die Playoffs und die Meisterrunde de facto wertlos.

Dieser "Aufstiegsentscheid" verlangt nun eine völlig veränderte Saisonplanung. Von einem Aufbau innerhalb der Saison kann nicht mehr die Rede sein, die Qualifikation wird zum Mass aller Dinge. Die heisse und bei allen so beliebte Playoff-Zeit wird auf 0 abgewertet.

Kein Aufstieg aus Swiss Regio League in NLB
Die Nationalliga hat einmal mehr ihre Spielregeln geändert. Bis zum letzten Wochenende war ein Aufstieg von der dritthöchsten Liga in die NLB möglich. An einer der letzten NL-Versammlungen wurde mitgeteilt, dass die NLB bis auf 14 Teams aufgestockt werden könne. Nun haben die NLB-Clubs beschlossen, dass sie kein Team mehr bis zur Saison 2020/2021 aufsteigen lassen wollen.
Mit diesem Entscheid machen die Clubs die NLB zu einer geschützten Werkstatt. Jahrelang jammerten die NLB-Vereine darüber, dass kein Club in die Liga aufsteigen wolle. Nun verschliessen sie für die nächsten Jahre dafür sämtliche Türen. Dieser Zickzackkurs raubt dem Eishockeyprodukt die Glaubwürdigkeit.

Eine Liga über diesen langen Zeitraum zu schliessen, wertet der EHC Arosa als höchst problematisch. Vier Jahre sind im Sport eine Ewigkeit. Dieser Entscheid zerstört den Clubs eingeschlagene Planungen und Strategien sowie möglicherweise die Bereitschaft, sich sportlich, strukturell und wirtschaftlich zu verbessern. Die NLB-Clubs machen die zukünftige Swiss Regio League unattraktiv und sportlich wertlos. Einer Liga, aus der eine erfolgreiche Mannschaft nicht aufsteigen kann, wird von Beginn an der Zahn gezogen.

Swiss Regio League
Der EHC Arosa war von Beginn an kritisch gegenüber der Einführung der geplanten Swiss Regio League. Auf Grund des vorliegenden Projektes sieht der Club keinen Mehrwert. Die anfallenden Kosten für die in der Liga mitspielenden Clubs belaufen sich auf rund eine viertel Million Franken - was eine massive Erhöhung des Budgets zur Folge hat. Mehreinnahmen durch die Teilnahme an der Swiss Regio League stehen in keinem Verhältnis zu den Ausgaben.

Die Clubs haben sich bereits in Kürze für die Swiss Regio League zu bewerben. Selbstverständlich können bei einem neuen Projekt nicht alle Fragen beantwortet und Problemstellungen gelöst sein. Erfahrungen müssen zuerst gemacht werden. Hinsichtlich der Swiss Regio League allerdings sind elementare Fragen nicht beantwortet. Die ganz entscheidenden ungeklärten Eckpunkte betreffen unter anderem die Wirtschaftlichkeit.

Mit dem Entscheid der NLB-Clubs, die Liga zu schliessen, nehmen diese der neuen Swiss Regio League die einzige eigentlich vorhandene Attraktivität - den Wettkampf. Eine neue Liga zu gründen, die nun auch keinen sportlichen Anreiz hat, ist eigentlich sinnlos.

Zukunft EHC Arosa
Der EHC Arosa ist verärgert über die verschiedenen Entscheide und hat keinerlei Verständnis dafür. Umzustossen sind sie allerdings nicht und so hat der EHC Arosa diese zu akzeptieren.

Nach den schwierigen letzten Jahren nutzt der EHC Arosa weiter die Zeit, sich in den verschiedenen  Bereichen zu verbessern und sich für die Zukunft fit zu machen. Der EHC Arosa verfolgt weiterhin das Ziel, in die Nationalliga zurückzukehren. Der EHC Arosa sieht für sich und den Standort Arosa darin am meisten Sinn und Nutzen. Der EHC Arosa setzt auf talentierte Spieler, die in Arosa bestmögliche Voraussetzungen vorfinden sollen, um sich entscheidend zu verbessern.

Im Nachwuchsbereich investiert der EHC Arosa viel in bessere Rahmenbedingungen und Strukturen. Nicht alle Probleme sind im Juniorenbereich allerdings auf die Schnelle zu lösen. Der EHC Arosa packt die erkannten Problemstellungen an und arbeitet für eine gute Zukunft der "eigenen" Aroser.

Trotz der neuen Ausgangslage geht der EHC Arosa weiter und motiviert seinen eingeschlagenen Weg. Im Wissen, dass so manche Entscheide in den Ligagremien in den letzten Jahren plötzlich wieder umgestossen wurden, können sich Ausgangslagen schnell wieder ändern.

Der EHC Arosa stellt sich für die Zukunft auf, die weit über die nächsten Jahre geht. Die oben beschriebenen, getroffenen Entscheidungen sollen den EHC Arosa in seinem Weg nicht stoppen. Der EHC Arosa ist stolz, wie der Club vom Dorf, den Sponsoren und den Fans getragen wird. Diesem Gut ist höchste Sorge zu geben.

Hopp Arosa!

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