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Sonntag, 11. Dezember 2016

Zweites Quali-Drittel abgeschlossen

Mit den Spielen am Samstagabend ist das zweite Drittel der Qualifikationsphase zu Ende gegangen. Der EHC Arosa, der als letzter Club spielfrei hatte, ist auf Rang 5 klassiert. Zur Swiss Regio League, die auf die kommende Saison eingeführt werden soll, gibt es nach wie vor keine neuen Informationen. Die Verunsicherung unter den Clubs ist gross.

In der 20. Meisterschaftsrunde erfüllte Leader Dübendorf seine Aufgabe auswärts beim EC Wil ohne Probleme mit 7:2. Ähnlich deutlich gewinnt der EHC Seewen in der Fremde beim EHC Uzwil 5:1. Der EHC Chur Capricorns setzt sich durch zwei späte Tore beim SC Weinfelden 6:4 durch. Die Pikes EHC Oberthurgau bezwingen den EHC Wetzikon nach Verlängerung 3:2 und der EHC Frauenfeld schlägt im Spitzenkampf in der Hirslen den EHC Bülach 5:2.

Der EHC Dübendorf führt die Tabelle deutlich an. Dahinter liegen Frauenfeld, Chur und Bülach innerhalb von einem Punkt. Der EHC Arosa ist mit 37 Zählern auf Rang 5 klassiert, dicht gefolgt vom EHC Seewen. Die Pikes werden zwar problemlos die Playoffs erreichen, sind aber mit elf Punkten Rückstand auf Platz 4 praktisch chancenlos für ein Qualifikation zur Swiss Regio League.

Zu Dieser gibt es weiterhin keinerlei neue Informationen. Die Nervosität unter den Clubs ist gross. Mehrere gewichtige Club-Verantwortliche haben sich jüngst dahin geäussert, dass sie auf eine Teilnahme an der Swiss Regio League verzichten wollen. Der EHC Arosa glaubt allerdings nicht, dass dies der Fall passieren wird.

Der EHC Arosa ist weiterhin der klarer Meinung, dass die Gründung der Swiss Regio überflüssig ist, die teilnehmenden Teams in verschiedensten Bereichen vor grosse Schwierigkeiten stellen wird und deshalb es nur vernünftig wäre, das Projekt zu begraben.

Bis zum 15. Dezember 2016 müssen jene Clubs, die eine Interessensbekundung abgegeben haben, die Teilnahme an der Swiss Regio League, im Falle einer Qualifikation, bestätigen. Danach ist kein Rückzug ohne saftige Busse und einer Aufstiegssperre für die nächsten drei Jahre mehr möglich. Auf Grund der angekündigten Sanktionen der Regio League droht das letzte Drittel der Qualifikation eine Farce zu werden, da Clubs, die zur Zeit top klassiert sind, durch die Blume sich dahin geäussert haben, einfach sportlich schliesslich dafür zu schauen, sich nicht für die Swiss Regio League zu qualifizieren.