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Freitag, 16. Februar 2018

Zweiter Playoff-Match, zweiter Sieg: Pure Leidenschaft für Arosa!

Lagomio, ist dieses Match aber so was von verreckt spannend! Der EHC Arosa macht im zweiten Playoff-Viertelfinalmatch auswärts gegen den HC Prättigau-Herrschaft dreimal einen Rückstand wett und gewinnt nach Verlängerung 5:4. Patrick Bandiera gelingt nach acht Minuten in der Overtime der Siegtreffer. Mann des Spiels ist Yannick Bruderer, der bei allen Aroser Toren auf dem Eis steht und drei Buden gleich selber schiesst.


Diese Partie ist ein grosser Charaktertest für den EHC Arosa. Nach dem ungefährdeten Sieg zum Auftakt der Serie war klar, dass die Prättigauer in ihrem ersten 1. Liga-Playoffspiel der Vereinsgeschichte alles in die Waagschale werfen werden. Wie metzgen sich die Aroser im Grüscher Kühlschrank? Ganz stark. Spielerisch hat die Mannschaft zwar manche Mängel drin. Das Passspiel ist öfters unpräzise, die Chancenauswertung ist, gemessen an den Möglichkeiten, zu dürftig und das Powerplay ist in der regulären Spielzeit bescheiden.

Die Aroser unterwegs zum schweren Gang aufs Grüscher Eis.

Aber, und das ist das alles Entscheidende: Das Team zeigt eine enorme Leidenschaft. Jeder macht alles mit seinen Möglichkeiten für den Club und seine Mannschaftskollegen. Jeder müsste hier aufgeführt werden. Stellvertretend ein paar wenige Beispiele: Yannick Bruderer reisst spielerisch alle und alles raus. Bei Udo Jürgens fing, zumindest wenn man dem Textinhalt einer seiner erfolgreichsten Lieder Glauben schenken mag, mit 66 Jahren das Leben erst an. Bei "Bruda" werdens Ende Saison, gut möglich, mindestens 66 Skorerpunkte sein - wenn der so weitermacht. Yannick scheint in allen gegnerischen Toren Magnete mit der Funktion, Gummi anzuziehen, installiert zu haben. Seine Pucks finden auf geniale Art fast immer den Weg ins Gehäuse.

Mit drei Toren und einem Assist ist Yannick Bruderer der überragende Spieler der Partie.
Nando Steiner muss für dieses Match verletzungsbedingt passen. Statt sich in Thermosunterwäsche und mit Ohrenwärmern aufgesetzt, auf die Brettertribüne zu stellen, füllt er für seine Mannschaftskollegen eine Brühe in die Pullen, die ihre Wirkung nicht verfehlt. Und so wird "Stoney" zum Miraculix. Loris Weber und Luka Carevic verschweigen ihren Mamis, dass sie eigentlich krank sind - Diese würden sich ansonsten zu viele Sorgen machen. Beide steigen in die Hosen und pressen alles heraus, bis nix mehr geht und das Trainergespann Haueter/Manoijlovic umdisponieren muss, Das Duo verfolgt die Schlussphase warm eingepackt von der Bande aus und Carevic huldigt nach Spielschluss den Eishockey-Göttern für deren Beistand.

Grosser Jubel nach Livio Roners Ausgleich zum 3:3.
Mit Marc und Anna Däscher von jmc Däscher Architektur GmbH aus Klosters kommen extra wichtige Sponsoren zum Match und unterstützen die Mannschaft. Der Verwaltungsrat der EHC Arosa Sport AG ist durch Hansmartin Meyer in Grüsch vertreten. EHC Arosa TV-Mann Marco Eberle gibt wiederum alles, stirbt während der Live-Übertragung geschätzte sieben Tode, bringt aber trotz Fast-Herzkasper, ungefilterte Emotionen in die Stuben der Arosa-Fans.

Apropos: Jene, die im Stadion sind, unterstützen das Team immer und immer wieder lautstark. Und es sind nicht wenige. Fast die Hälfte aller Anwesenden jubeln zum Schluss, als Patrick Bandiera dem Drama im Prättigau ein Ende macht. Und auch bei diesem Tor hat Yannick Bruderer ganz entscheidenden Anteil. Sein feines Näschen für die Spielentwicklung dirigiert ihn in der achten Minute der Verlängerung in die heisse Zone. Und prompt springt die Scheibe von Gegner Roman Peterhans ihm direkt vor die Flinte. "Bruda" zieht ab, durchballert dabei fast den Beinschoner von Goalie Kotry und "Bandi" hämmert den Abpraller-Puck in die Maschen.

Die Aroser Fans leisten der Mannschaft fantastische Unterstützung.
Die Aroser gewinnen diese eminent wichtige Partie und können bereits am Samstag beim Heimspiel gegen Prättigau-Herrschaft das Halbfinal-Ticket lösen. Ausschlaggebend für den Sieg an diesem Abend ist die Leidenschaft. Alle haben diese für den EHC Arosa, auch Thomas Geson vom HRK Ramoz. Sein für die Mannschaft nach dem Match zubereitetes Essen ist auch mit Passion gekocht. Es ist gleichzeitig der erste Schritt in der Vorbereitung fürs nächste Match in weniger als 48 Stunden.


HC Prättigau-Herrschaft - EHC Arosa  4:5 n.V. (2:2, 2:1, 0:1, 0:1)
Eishalle, Grüsch, 364 Zuschauer, Schiedsrichter Gianinazzi; Hollenstein, Breitenmoser

Tore: 5. Hemopo (Peterhans) 1:0, 6. Mazza (D. Thöny) 2:0, 6. Bruderer (Agha, Roner) 2:1, 11. Bruderer (Roner) 2:2, 32. Kessler (PP, Däscher, GA. Thöny) 3:2, 36. Roner (Cola) 3:3, 40. Peterhans (PP2, Marugg, Kessler) 4:3, 59. Bruderer (PP, Cola) 4:4, 68. Bandiera (PP, Bruderer) 4:5

Strafen HC Prättigau-Herrschaft: 8x2 Minuten
Strafen EHC Arosa: 7x2 Minuten

HC Prättigau-Herrschaft: Kotry; Peterhans, Käppeli, Durisch, Marugg, Mullis, Casanova, Kessler, GA. Thöny, Däscher, Mazza, Schumacher, Hertner, Hemopo, Gabathuler, D. Thöny, Siegrist, Janki, Portmann

EHC Arosa: Kunz; Agha, Haueter, Hoffmann, Carevic, Klopfer, Pfosi, Cola, Roner, Bruderer, Bandiera, Bossi, Pfranger, Gruber, Amstutz, Weber, Webster, Hostettler, Holinger

Bemerkungen: EHC Arosa ohne Sprecher und Steiner (beide verletzt), Dimasi (krank), Gadient (überzählig)

Playoff-1/4-Finals, 2. Runde (Best-of-five):
Pikes EHC Oberthurgau (8.) - EHC Wetzikon (1.) 1:5 (0:2)
SC Herisau (7.) - GDT Bellinzona (2.) 1:3 (0:2)
EC Wil (6.) - EHC Frauenfeld (3.) 3:2 n.V. (2:0)
HC PRÄTTIGAU-HERRSCHAFT (5.) - EHC AROSA (4.) 4:5 n.V. (0:2)

Playout-Final, 1. Runde (Best-of-five):
EHC Uzwil (9.) - SC Weinfelden (10.) noch nicht gespielt


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Nächstes Heimspiel
PLAYOFF 1/4-FINAL, 3. Runde
EHC AROSA - HC PRÄTTIGAU-HERRSCHAFT
Samstag, 17. Februar 2018, 20.00 Uhr
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