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Dienstag, 1. Mai 2018

Gedanken zum Start Eishockey-Jahr 2018/2019

Liebe Aroser

Mit dem heutigen Tag beginnt offiziell das Eishockey-Geschäftsjahr 2018/2019. Der EHC Arosa ist an verschiedenen Fronten stark eingespannt. Gerne geben wir einen Überblick.

Wie neulich bereits ausführlich kommentiert, sind wir in der Zusammenstellung der Mannschaft zum aktuellen Zeitpunkt sehr weit. Mit lediglich drei Abgängen und zwei Rücktritten verliert der EHC Arosa so wenige Spieler wie seit vielen Jahren nicht mehr. Die besagte und erhoffte Konstanz im Kader greift für die kommende Saison voll. Aus der Mannschaft der Vorsaison ist einzig noch die Zukunft von Dario Gruber und Kieren Webster nicht geregelt. Es gelang, das Team gezielt zu verstärken und ihm deutlich mehr Erfahrung zu verschaffen. Noch offen ist die Besetzung von zwei Torhüterpositionen.

Am Dienstag, 8. Mai 2018 nimmt der EHC Arosa offiziell das Training für die neue Meisterschaft wieder auf. An besagtem Abend findet eine Kick-off-Veranstaltung im Sport- und Kongresszentrum Arosa statt. Auf Grund der unterschiedlichen Wohnsituation der Spieler wird der EHC Arosa in einer ersten Phase in Arosa und Chur trainieren. Das erste Testspiel ist auf den 4. August 2018 (in Arosa, 20 Uhr) gegen den EHC Chur terminiert. Vom 15. - 18. August 2018 weilt der EHC Arosa im Trainingslager. Dieses führt er in Arosa durch. Der Start in die neue Saison erfolgt am Wochenende vom 22./23. September 2018.

Wie die neue 1. Liga Saison in der Ostgruppe aussieht, ist leider derzeit völlig offen. Nach dem Rückzug des EHC Zuchwil-Regio herrscht Chaos. Dieses Kapitel ist das vorerst letzte in der Konsequenz der überstürzten und nicht durchdachten Einführung der MySports League, gegen die sich der EHC Arosa von Beginn an wegen den befürchteten und nun eingetroffenen Problemen gewehrt hatte. Die Folgen sind nun fatal und haben das Schweizer Amateurhockey - unnötigerweise und hausgemacht - in eine tiefe Krise gestürzt. Der EHC Arosa versucht derzeit den angerichteten Schaden insofern zu bekämpfen, in dem er sich mit aller Vehemenz gegen das drohende Durchführen einer Qualifikation mit lediglich 22 Matches wehrt. Es liegen rund ein halbes Dutzend Vorschläge auf dem Tisch, mit allen kann der EHC Arosa leben - Hauptsache, es wird nicht noch mehr wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Der Schweizerische Eishockey-Verband will erst Ende Mai über den neuen Modus befinden - was aus Sicht des EHC Arosa viel zu spät ist. Der EHC Arosa fordert eine sofortige Entscheidung, so dass nicht ein weiterer Monat an Zeit verloren geht und die Saison doch noch einigermassen vernünftig aufgegleist (Sponsoren, Saisonabonnements, etc.) werden kann.

Das konkrete Saisonziel splittet der EHC Arosa auf. Ein erstes Ziel ist es, sich selbstverständlich für die Playoffs zu qualifizieren und sich dabei für die Viertelfinals eine gute Ausgangslage zu schaffen. Welches Ziel der EHC Arosa ab den Playoffs realistisch ansteuern kann, beurteilt er nach Abschluss und Analyse der Qualifikation sowie dem Blick auf die Personalsituation ab Februar 2019.

Im Nachwuchs ist mit dem heutigen Tag neu Ramon Pfranger verantwortlicher Leiter. Pfranger, Topscorer der ersten Mannschaft, hat bereits in den vergangenen Monaten vorzügliche Vorarbeit geleistet und bringt mit seiner Art und vor allem auch Beliebtheit bei den Kindern, spürbar neuen Schwung in die Nachwuchsabteilung. Leider kann der EHC Arosa für die kommende Saison nur eine Bambini- und Piccolo-Mannschaft melden. Dies ist eine Folge der geburtsschwachen Jahrgänge, aber auch der selbstverschuldeten Fehler im Nachwuchs in den Jahren zuvor. Sehr erfreulich ist nach wie vor die Entwicklung in der Hockeyschule. Es sieht so aus, als würden wiederum 20-30 Kinder auch in der kommenden Saison die Hockeyschule besuchen. An der Basis, sprich beim jüngeren Nachwuchs, ist also beim EHC Arosa etwas Tolles am entstehen. Der EHC Arosa wird jegliche Anstrengungen unternehmen, um den Kindern eine unvergessliche Zeit zu ermöglichen und ist stolz, sie auf einem Teil durch ihre sportliche Jugend begleiten zu dürfen.

Nach wie vor dreht der EHC Arosa leider jeden Rappen um. Der Trainerwechsel, der unabdingbar war, hat den Club finanziell wieder deutlich zurückgeworfen. Es war vor einem Jahr ein Abwägen zwischen finanziell keine Zusatzaufwände zu produzieren oder praktisch keine Mannschaft mehr zu haben. Da der wohl ausgebliebene sportliche Erfolg allerdings auch viel Geld gekostet hätte, entschied sich die Clubleitung, die Mehrkosten zu schlucken und so zwei Trainer auf der Bezahlliste zu haben, da Herbert Schädler noch einen laufenden Vertrag hatte. Leider hatte die Mannschaft mit November und Dezember 2017 sportlich zwei ganz schwache Monate. Dies schlug sich massiv auf die Zuschauerzahlen nieder, die in jener Zeit eingebrochen sind und somit auch auf die Einnahmen im Catering und weiteren Bereichen. Trotz der Playoff-Finalqualifikation konnte dieses Loch finanziell nicht mehr gestopft werden. Zusätzlich ist bedauernswerterweise die Zahlungsmoral und Geschäftspraktiken von einzelnen Sponsoren, die die Leistungen des EHC Arosa vollumfänglich erhalten haben, ganz schlecht. Die ausgebliebenen Beträge belasten den EHC Arosa stark und bringen ihn dadurch aktuell selber in Schwierigkeiten, allen Verpflichtungen nachzukommen. Der EHC Arosa ist daran, die Probleme nun aber rasch zu lösen. In aller Deutlichkeit soll betont sein, dass mit jedem bereits vereinbarten Sponsorenfranken wie auch alle Sponsoringneugelder nicht fehlende Einnahmen der Vergangenheit kompensiert, sondern ausnahmslos für die Zukunft des EHC Arosa verwendet werden.

Der EHC Arosa ist an mehreren Themen derzeit daran, die helfen sollen, den Club weiter voran zu bringen. Nicht alle Bereiche kann leider der Club selber steuern. Gerade verbands- und sportpolitisch wird der EHC Arosa immer wieder mit Aspekten konfrontiert, die den Club vor neue Herausforderungen stellt. Der EHC Arosa wird sich weiterhin nicht scheuen, Meinungen klar und unmissverständlich zu vertreten und Positionen im Sinne des Eishockey, des Vereins und seiner grossen Anhängerschaft anzubringen. Der Club lebt eine sehr offene Kommunikation und Transparenz und wünscht sich, dass bei Unklarheiten oder aufgekommenen Gerüchten beim EHC Arosa um Information oder Aufklärung angefragt wird. Diese erteilt der Verein zu allen Themenbereichen sehr gerne.

Der EHC Arosa ist für die kommende Saison sehr positiv. Der Club freut sich sehr über die bereits jetzt im Dorf, bei den Fans und Sponsoren spürbar grosse Vorfreude auf die neue Saison! Die Clubleitung ist der Ansicht, dass das folgende Jahr ein ganz wichtiges wird und der Moment gekommen ist, den EHC Arosa nochmals entscheidend weiterzubringen. Der Verein wünscht sich und hofft, dass alle, speziell jene im Dorf, die Bedeutung des Clubs fürs Arosa sehen, mitziehen und jeder mit seinen Möglichkeiten den EHC Arosa unterstützen. Der EHC Arosa dankt allen ganz herzlich für die Treue und Leidenschaft dem Club gegenüber und freut sich auf die kommenden Monate und anstehenden Aufgaben.

Hopp Arosa!

Adrian Fetscherin
Geschäftsführer EHC Arosa

Auf einen erfolgreichen EHC Arosa 2018/2019 - Hopp Arosa!
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