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Samstag, 9. Juni 2018

Arosa Ice Classic 2018: Wer ist EHC Arosas Gegner?

Der EHC Arosa ist Titelverteidiger der Arosa Ice Classic. Mit einem 7:5-Sieg über die unterdessen zum Schweizer Meister gewordenen ZSC Lions gewann der EHC Arosa den Monsterpokal. Wer fordert nun am Samstag, 29. Dezember 2018 die Aroser heraus? Das sind die Möglichkeiten.


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Der EHC Arosa besiegte die ZSC Lions 7:5 und gewann somit die Arosa Ice Classic 2017.

ZSC Lions:
Die letztjährige Arosa Ice Classic war der Startschuss für den "meisterlichen" ZSC. Einen Tag vor dem Match in Arosa wurde Trainer Hans Kossmann als neuer Trainer installiert. Zwar bekamen er und sein neues Team gleich eins aufs Dach und doch war die Arosa Ice Classic für die Zürcher Gold wert. Die Mannschaft schuf in Arosa den Geist, der sie schliesslich vier Monate später zum Meistertitel führte. Die ZSC Lions haben alles gewonnen: Meisterschaft, Cup, Continentalcup, Champions Hockey League, Victoria Cup und den Spengler Cup - nur die Arosa Ice Classic nicht...

SC Bern:
Nur dank dem freiwilligen Rückzug des EHC Arosa aus der Nationalliga A 1986 spielt der Schlittschuh-Club Bern vielleicht heute in der obersten Liga. Immer wieder erlebten die Berner während ihrer langen Clubgeschichte Höhen und Tiefen. Nach mehreren sportlichen und wirtschaftlichen Krisen kam der SC Bern erst mit der Jahrtausendwende in die Spur und ist heute das erfolgreichste Eishockey-Unternehmen Europas. Die Berner haben seit über zehn Jahren den höchsten Zuschauerschnitt auf dem Kontinent.

EHC Biel:
Die Bieler waren in den 1980er Jahren der grosse Rivale des EHC Arosa um die Meistertitel. Zwischen 1980 und 1983 gaben sich die beiden Clubs den "Chübel" gegenseitig in die "Hand". Seit dem Wiederaufstieg 2008 haben die Seeländer ihre Organisation stetig verbessert. Letzte Saison kamen die Bieler bis in die Halbfinals und erreichten so das beste Abschneiden seit 28 Jahren. Auf die kommende Saison hin hat der EHCB nochmals markant aufgerüstet und zählt wohl den Mitfavoriten auf den Schweizermeister Titel.

HC Lugano:
Nur ganz knapp schrammten die Tessiner diesen Frühling am ersten Meistertitel seit zwölf Jahren vorbei. Obwohl der Club bereits 77-jährig ist, wurde er erst in der Eishockey-Neuzeit so richtig erfolgreich. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre war der HCL das Nonplusultra im Schweizer Eishockey. Der Club ist seit der Saison 1981/1982 wieder in der NLA - seit jener Meisterschaft also, als der EHC Arosa zum letzten Mal Meister wurde. Mit Roland Habisreutiger werden die Bianconeri von einem waschechten Aroser auf dem Managerposten dirigiert.

SCL Tigers:
In den 1970er und 1980er Jahren bestritten der EHC Arosa und der damalige SC Langnau zahlreiche, epische Duelle. Beim bisher einzigen Meistertitel der Emmentaler 1976 spielten die Aroser allerdings in der Nationalliga B, stiegen in der Folgesaison dann aber ins Oberhaus auf. Mit Sven und Kim Lindemann standen mehrere Jahre die zwei Aroser Jungs von EHC Arosa-Superstar Guido Lindemann beim SCL unter Vertrag. Mit Goalie Sven Witschi und Stürmer Patrick Bandiera spielen derzeit zwei Langnauer beim EHC Arosa.

HC Davos:
Die Davoser waren über viele Jahre der Erzrivale des EHC Arosa. Die jahrzehntelangen Duelle sind legendär und ganz viele Leute wünschen sich, dass es wieder zu dieser Affiche kommt. Zum letzten Mal trafen die beiden grossen Bündner Eishockey-Clubs im Januar 1991 in einem Meisterschaftsspiel der 1. Liga aufeinander. Sollte der HC Davos an seinem Spengler Cup-Turnier am 29. Dezember 2018 spielfrei haben, wäre ein Match an der Arosa Ice Classic möglich.

Lausanne HC:
In den 1950er Jahren, in denen der EHC Arosa von 1951-1958 sieben Mal in Folge Schweizer Meister wurde, klassierten sich die Lausanner mehrmals auf Rang 2. Immer stand ihnen Arosa vor der Sonne. Derzeit wird das Heimstadion umgebaut. Die neue Patinoire de Malley wird übernächste Saison bezugsbereit sein. Mit dem neuen Stadion dürfte in der Westschweiz eine neue Hockeymacht entstehen. Die vor zwei Jahren eingestiegenen amerikanischen Investoren haben mit dem populären LHC Grosses vor.

SC Rapperswil-Jona Lakers:
Die Rapperswiler und der EHC Arosa hatten in der Nationalliga A nie eine gemeinsame Vergangenheit. Erstmals trafen die beiden Clubs in einem Wettbewerbsspiel 1965 in der NLB aufeinander. Das letzte Pflichtspiel gewann der EHC Arosa 1973 in der 1. Liga gegen die Rosestädter 10:1. Diesen Frühling krönte der SCRJ seine überragende Saison mit dem Wiederaufstieg in die National League. In der Ligaqualifikation beendeten er die jahrzehntelange NLA-Zugehörigkeit des EHC Kloten.

Genève-Servette HC:
Gegen die Servettiens hat der EHC Arosa noch nie verloren. In den zwei bisher einzigen Meisterschaftsmatches gewannen die Schanfigger 1976 6:3 und 5:3. Im Jahr ohne Trainer und Sportchef Chris McSorley ging bei den Grenats praktisch gar nichts. Nun aber ist der charismatische US-Amerikaner zurück und mit dem Servette-Genf HC ist wieder massiv zu rechnen. Sieben Mal wurden die Genfer schon Vizemeister, zum Titel hat es aber in der 113-jährigen Clubgeschichte noch nie gerreicht.

EV Zug:
Der Eissportverein Zug entstand aus dem Baarer SC erst 1967. Mit dem Einzug auf die neu gebaute Kunsteisbahn Herti war der EHC Arosa beim Eröffnungsturnier der erste Gegner des EVZ. 1973 waren die Zentralschweizer in den Aufstiegsspielen in die NLB der haushohe Favorit, die Aroser aber setzten sich durch und stiegen selber in die zweithöchste Spielklasse auf. Zum letzten Mal trafen die zwei Vereine 1976 aufeinander. Dem EVZ gelang danach die Promotion in die NLA, die Aroser mussten sich noch ein Jahr gedulden.

Fribourg-Gottéron:
Nach Jahren in der zweithöchsten Spielklasse stieg Fribourg im EHC Arosa-Meisterjahr 1980 in die Nationalliga A auf und ist seither nicht mehr abgestiegen. Die Westschweizer waren zwar mehrmals am Meistertitel nahe dran, gewannen ihn aber bisher noch nie. Auch sonst konnten die Drachen noch nie einen Titel auf höchster Stufe gewinnen. Auf die kommende Saison hin hütet NHL-Rückkehrer Reto Berra das Tor von Fribourg-Gottéron.

HC Ambri Piotta:
Bis auf sechs Matches in der NLB spielte der EHC Arosa gegen die Leventiner in der Meisterschaft immer in der höchsten Spielklasse. Im Dezember 2016 empfingen die Aroser den HCP zu einem Freundschaftsspiel in Arosa. Die damalige 2:8-Niederlage schreit regelrecht nach einer Revanche. Nach dem freiwilligen Abstieg des EHC Arosa 1986 ging Guido Lindemann während zwei Jahren für die Biancoblu auf Torejagd.

Washington Capitals:
Der EHC Arosa und der frischgebackene NHL-Champion aus der US-amerikanischen Hauptstadt hatten bisher nie die gleichen spielfreien Daten in ihren Agenden und so wäre ein Match an der Arosa Ice Classic 2018 das erste Aufeinandertreffen. Klar ist, dass Caps-Captain Alexander Owetschkin die Arosa Ice Classic-Trophäe nie so leicht in die Luft stemmen könnte, wie der im Vergleich mickrig erscheinende Stanley Cup.

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