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Samstag, 16. Juni 2018

Bewegend: Familie Trepp vermacht EHC Arosa-Museum Grabstein von Hansmartin Trepp

Hansmartin Trepp ist wohl einer der grössten Schweizer Eishockeyspieler aller Zeiten und in den 1940er und 1950er Jahren der Star des EHC Arosa. Nach dem Trepps Grabstein während vielen Jahren in der Nähe von Wien unterhalten wurde, hat ihn die Familie Trepp nun nach Arosa zurückgeführt. Der Grabstein und weitere, eindrückliche Erinnerungen an Hansmartin Trepp sind fortan im EHC Arosa-Museum ausgestellt.



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Nach Aufhebung des Grabes von Hansmartin Trepp Mitte der 1990er Jahre fragten die Betreiber eines Österreichischen Sportmuseums nach dem Grabstein als Ausstellungsstück an. Der Familie Trepp war es, gerade auf Grund all der Bemühungen des EHC Arosa in den letzten Jahren, immer mehr ein Anliegen, dass der Grabstein nun wieder nach Arosa zurückkommt.

Irene Trepp, Tochter von EHC Arosa-Star Hansmartin Trepp, im EHC Arosa-Musem.

Der gebürtige Aroser Hansmartin Trepp war das Aushängeschild schlechthin des EHC Arosa. Während seiner ganzen Eishockeykarriere spielte er ausschliesslich für die Schanfigger und galt in seiner Zeit als der schnellste und brillanteste Hockeyspieler der Schweiz, Der gelernte Coiffeur war der Star des Waldecksturms, zu dem auch das kongeniale Brüderpaar Ueli und Gebi Poltera zählte.

Neben sieben Schweizermeister Titeln mit dem EHC Arosa wurde "Solo-Trepp", wie ihn das ganze Land nannte, mit der Schweizer Nationalmannschaft Bronzemedaillengewinner an den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz und zwei Jahre später in London Europameister. Hansmartin Trepp gilt als Erfinder des Buebetricklis.



Am 16. August 1970 verstarb Hansmartin Trepp auf tragische Weise. Beim Tragen eines Möbelstücks, das zahlreiche seiner gewonnenen Pokale und Auszeichnungen als Hockeyaner, Skifahrer und Tennisspieler beinhaltete, eine Treppe hinauf, stürzte er so unglücklich, dass er schliesslich an der erlittenen Schädelfraktur und Hirnquetschung erlag.

Walter Lutz, Chefredaktor des damaligen "Sport", schrieb in seinem Nachruf: "Nun ist der gute Hansmartin , der während anderthalb Jahrzehnten Tausende und Abertausende begeisterte und mitriss, der durch seine elegante, ästhetische Spielweise einer der besten Propagandisten des Eishockeysports war und der, auch in der Nationalmannschaft, viele Spiele riss und dessen kompromissloser Einsatz, dessen Hingabe zu Spiel, Sport und Kampf allen immer ein Vorbild war, tot. Er wird seinen Ehrenplatz im Schweizer Eishockey immer haben. Er war, in jeder Hinsicht, eine einmalige Erscheinung, eine aussergewöhnliche Persönlichkeit und ein lieber, ehrlicher Freund mit einem guten Herzen."



Den Worten von Walter Lutz seelig  kann sich der EHC Arosa nur anschliessen. Der EHC Arosa ist sehr glücklich, dass die physischen Erinnerungen an seinen wohl besten Spieler seiner Clubgeschichte wieder zu Hause sind. Ab sofort ist der Grabstein sowie das olympische Bronzediplom von Hanspeter Trepp, zusammen mit ganz vielen anderen, wunderbaren Zeitzeugnissen aus der 94-jährigen Geschichte des Clubs im EHC Arosa-Museum an der Poststrasse in Arosa zu sehen. 

Ganz herzlichen Dank an Irene, der Wittwe von Hansmartin und an Irene, der Tochter des unvergesslichen Aroser Eishockeyspielers für die unbezahlbare Geste und ihre Nähe zum EHC Arosa.

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