Google+

Montag, 9. Juli 2018

Grosser Fussball auf dem Ochsenbühl: EHC Arosa mit Freundschaftsspiel gegen FC Arosa

Während Lionel Messi und Cristiano Ronaldo längstens am Strand weilen und Neymar noch immer rollend unterwegs nach Hause ist, schnürte der EHC Arosa die Kickerschuhe und forderte zur Abwechslung in der Saisonvorbereitung den FC Arosa in einem Freundschaftsspiel. Die denkbar knappe und völlig unverdiente 2:3-Niederlage ist Indiz dafür, dass die Aroser Hockey-Jungs auch auf dem grünen Teppich enorme Qualitäten haben.

Moment für die Êwigkeit: Eines der Traumtore, die der EHC Arosa im Freundschaftsspiel gegen den FC Arosa erzielt.

**********************************************************
Saison-Abonnement 18/19: "Diese Mannschaft hat meine vollste Unterstützung!"
**********************************************************

Die Zuschauer auf dem Sportplatz Ochsenbühl bekommen ein wahnsinnig gutes Fussballspiel zu sehen - vor allem dank dem EHC Arosa, in dem irrsinnig viel Kicker-Blut steckt. Wie Livio Roner jeweils im zentralen Mittelfeld, trotz Holzfuss, die Bälle, mit den Händen wild gestikulierend, fordert und die Fäden magistral zieht, ist eine Augenweide. Nando Jeyabalan hat definitiv die noch viel höhere Kadenz einer Nähmaschine, als sie Xherdan Shaqiri bei seinem 2:1-Siegestreffer im WM-Gruppenspiel gegen Serbien hatte. Flavio Cola trägt nicht umsonst die #10. Sein Instinkt für das Spiel ist gewaltig und er hat immer wieder geniale Einfälle, wie sie, zumindest auf dieser Meereshöhe, erstmalig zu sehen sind. Tobias Klopfer muss keinerlei Vergleiche mit Stephan Lichtsteiner, dem Schweizer Nationalmannschafts-Captain und Terrier auf der rechten Aussenbahn, scheuen. "Klobo" läuft jeden Gegenspieler gekonnt ab und nervt seine Gegenüber durch seine kompromisslose und harte Gangart. Pepe Bigliel verstreut mit seiner Routine eine Ruhe im Team, die fast schon hypnotisch wirkt. Seine markant aufrechte Gangart und stets Brust raus symbolisiert eine selten so gesehene, galante, ja fast schon majestätische Art. Im Tor lässt Dario Gruber einen Jann Sommer oder auch Englands John Pickford extremst verblassen. Der Junge hat einen Riecher, wohin das Leder jeweils fliegen kommt, so dass er für die Wissenschaft ab sofort ein hochgefragter Mann sein dürfte.

Livio Roner​ (links) bespricht hochtaktisches mit Pepe Bigliel, während Luka Carevic​ und Nando Jeyabalan in Gedanken bereits drei Züge voraus sind, als das Spiel effektiv ist.

Warum das Match bei soviel Qualität gegen den FC Arosa dennoch 2:3 verloren geht, ist absolut unbegreiflich. Klar ist, dass das Ochsenbühl dringendst mit VAR's (Video Assistent Referees) ausgestattet werden muss, ansonsten solch eklatante Fehler in der Spielleitung, die prompt zu den Gegentreffern führten, nie ans Tageslicht kommen. Die abendliche Sonneneinstrahlung auf den wunderbaren Sportplatz, die klar zuungunsten des EHC Arosa ausfällt, hat leider auch ihren gewichtigen Anteil am Misserfolg. Dann hat der EHC Arosa mit 20 Metern Unterschied eindeutig den weiteren Weg von seiner Garderobe zum Spielfeld, im Vergleich zum Gegner. Diese Ungleichheit benachteiligt die Aroser offensichtlich von Beginn weg deutlichst. Und dann ist da noch das unfaire Publikum. Die Fans schreien immer wieder "Hopp Jeya" oder "Hopp Livio", was die Spieler verständlicherweise in der Konzentration stört und sie so matchentscheidende Szenen versemmeln.

Um sich den Pfupf für die verbleibenden 85 Minuten zu holen, überlasst Pepe Bigliel (rechts) nach zwei Spielminuten seinen Platz Fabricio Babo.

Trotz diesem Leid und Ungerechtem gratuliert der EHC Arosa dem FC Arosa herzlich zum Sieg. Danke für den prima Abend und Hopp Arosa!

PS: Am kommenden Wochenende, 14./15. Juli 2018, findet auf dem Ochsenbühl das EHC Arosa Fussball-Grümpelturnier "Hitsch54-Trophy", organisiert vom EHC Arosa-Fanclub Graubünden, statt.

#fanartikel#fanartikel#fanartikel#fanartikel#fanartikel#fanartikel
EHC AROSA-ONLINESHOP
#fanartikel#fanartikel#fanartikel#fanartikel#fanartikel#fanartikel